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Seminar Dr. Birte Kleine-Benne: Ein-Sichten [insight/inside/in-site] eines Bunkers.
Eine Versuchsanordnung zum Umgang mit Verschlossenem



Mittels eines unterirdischen, verfüllten Bunkers, der unweit der Hansestadt Wismar, direkt an der Ostsee-Autobahn A20 in einem Waldgrunstück gelegen ist und vor 1989 der Parteileitung des damaligen Bezirkes Rostock als Schutzraum diente, sollen prototypisch Erkenntnisse im Umgang mit Verschlossenem gewonnen werden.

In Phase 1 werden wir uns im Rahmen eines Blockseminars zunächst dem Objekt Bunker aus architekturhistorischer und -theoretischer, später dann dem Thema aus kulturwissenschaftlicher Perspektive nähern.
In Phase 2 werden wir im Rahmen einer Wochenend-Expedition am 7. und 8. Juni 2008 geomorphologische Studien vor Ort vornehmen und gemeinsam mit eingeladenen Kunstproduzenten und anderen Fachleuten unter Einsatz unterschiedlicher Medien (Performances, Fotografie, Architektur, Lectures, Installation, Bewegtbild, Sound, New Media etc.) den Öffnungsprozess des zugeschütteten Bunkers dokumentieren.

Aus der Vernetzung der beabsichtigt unterschiedlichen Fach- und Format-Perspektiven ist disziplin- und methodenübergreifend ein künstlerisch-wissenschaftlicher Erkenntniszugewinn für den Umgang mit (physisch, politisch, sozial, psychisch, wissenstheoretisch...) Verschlossenem zu erarbeiten. Unsere Wissensproduktionen sollen nachbereitet und u.a. als Mixed Media Installation auf der Jahresschau der UdK präsentiert werden. Geplant ist überdies eine Online-Präsentation in multimedialer Vernetzung des Materials.



Termine:
Dienstag, 22.4.2008, 19h, HA 310, Anmeldung, Einführung in das Thema und Referatsvergabe
Samstag, 24.5.2008, 12 bis 18h, Objekt Bunker aus architekturhistorischer und -theoretischer Perspektive
Samstag, 31.5.2008, 12 bis 18h, Thema Verschlossenes aus kulturwissenschaftlicher Perspektive
Samstag und Sonntag, 7.6. und 8.6.2008, Anreise nach Absprache 6.6.2008, Bunkeröffnung
Samstag, 21.6.2008, 12 bis 18h, Nachbereitung und Materialauswertung



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24.5.2008: Objekt Bunker

31.5.2008: Thema Verschlossenes

6.-8.6.2008: Exkursion Bunkeroeffnung

Unser Blog zum Seminar http://interflugs.de/free/BunkerEinSichten

Nachbereitung und Materialauswertung

Ausstellung i.R. des UdK-Jahresrundgangs 2008

Online-Publikation 2009

Vorlesungsverzeichnis des Lehrstuhl Kunst- und Kulturgeschichte der UdK Berlin, SoSe 2008







Danksagung

Mein Dank gilt zuvorderst dem Projektleiter Erwin Liedke.
Darüber hinaus danke ich dem Bunkerbesitzer Yves Müller, meinem Soziologiekollegen Clemens Russell, meinem Theologiekollegen Marcus Held sowie den beiden Künstlerkollegen Mathias Jud und Christoph Wachter.

Ausserdem geht mein Dank an die Exkursionsteilnehmer
Ein-Sichten eines Bunkers. Eine Versuchsanordnung zum Umgang mit Verschlossenem
im Sommersemester 2008 in der Universität der Künste Berlin, Studiengang Architektur:

Katharina Bardens (Architektur)
Anastassia Bichan (Architektur)
Claudia Dorfmüller (Bildende Kunst)
Lola Göller (Bildende Kunst)
Markues Göst (Bildende Kunst)
Friedemann Heckel (Bildende Kunst)
Marc Holtbecker (Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation)
Karoline Kreißl (Bildende Kunst)
Franziska Latell (Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation)
Konrad Mühe (Bildende Kunst)
Sebastian Nicolle (Architektur)
Jo Radtke (Experimentelle Mediengestaltung)
Anton Steenbock (Bildende Kunst)
André Sternitzke (Architektur)
Markus Wurl (Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation)
Walid Hassine (Architektur)

Und ich danke Frau Susanne Hauser, Lehrstuhl Kunst- und Kulturgeschichte, Studiengang Architektur der UdK Berlin, die mir den Lehrauftrag für die Versuchsanordnung zum Umgang mit Verschlossenem überantwortete.









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